News-Archiv 2015

Offener Adventskalener 2015

Am 2.12.15 haben wir unsere Türen für die Bevölkerung im Rahmen des lebendigen Adventskalender geöffnet.
Das ganze Feuerwehrgerätehaus leuchtete im Lichterschein der vielen Kerzen und der Feuerkörbe.

Pünktlich um 18:00 Uhr starteten wir in den Abend. Nach einer kurzen Begrüßung von Ortsbrandmeisterin Carina Lindemann ging es musikalisch weiter. Dazu holten wir uns die Flaxtöne aus Volkmarshausen dazu. Sie unterhielten uns mit mehreren weihnachtlichen Liedern.

Die Stimmung wurde mit selbstgemachten Kinderpunsch, Glühwein und Gebäck abgerundet.
Nach einem Gedicht von Carina ging es auch für die Gäste brandheiß her, dazu haben wir Weihnachtsbäume und Adventskränze aufgebaut und auch angezündet bzw. selbstentzünden lassen, um der Bevölkerung zu zeigen, was und wie schnell in der Adventszeit ein Brand entsteht.

Tipps:
der richtige Umgang mit Kerzen

Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen
Kerzen auf nicht brennbare Unterlagen stellen
Kerzen fest auf Kränzen und Gestecken befestigen
Kerzen nicht in Zugluft stellen

Falls dann doch mal die Kerze z.B. umfällt und das Gesteck anfängt zu brennen.
Auch dafür gaben wir Tipps:

Löschdecke
Eimer Wasser
Kleiner Feuerlöscher

Auch der richtige Umgang mit Löschdecke, Eimer Wasser und Feuerlöscher durften die Gäste mal selber ausprobieren.
Schnell war klar es wusste kaum jemand wie ein Feuerlöscher richtig funktioniert.
Wir zeigten wie man es nicht machen sollte und dann richtig.
Es war sehr informativ für alle Gäste.

Bis in die späten Abendstunden unterhielten sich alle und es war ein gelungener Abend für uns und auch für die Bevölkerung.
Zu guter Letzt wurden an alle Gäste als kleines Dankeschön eine kleine Tüte mit selbstgebackenem Keksen verteilt.

Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Dienst mit der ASB-Rettungshundestaffel

Am 09.11.2015 hatten wir einen Dienst der besonderen Art.
Die Rettungshundestaffel des ASB KV Göttingen Land und der SEG des ASB mit dem Rettungswagen waren bei uns zu Gast.
Wir übten die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen.
Zuerst wurden uns die verschiedenen Sucharten mit den Hunden demonstriert und wie die Ausbildung der einzelnen Sucharten trainiert werden.

Nicht nur der Hund muss ausgebildet werden, sondern auch dessen Hundeführer muss voll und ganz bei der Sache sein. Es muss ein eingespieltes und gutes Team sein.
Im Laufe des Dienstes wurden einige Kameraden der Feuerwehr und auch des ASB versteckt und die Hunde haben die Fährte aufgenommen und haben die Personen mit Erfolg gefunden.

Zu guter Letzt wurde das Zusammenspiel in einer kleinen Einsatzübung auf die Probe gestellt.
Die Feuerwehr löscht eben nicht nur Brände oder leistet technische Hilfe, sondern unterstützt auch im Ernstfall den Rettungsdienst.
Es war ein gelungener Abend für beide Seiten.

Ehrenamt ist Gold-wert

Mit der Ehrenamtskarte kann man Vergünstigungen in öffentlichen Einrichtungen und bei zahlreichen Anbietern in Niedersachsen und Bremen genießen.
Ob Sport, Kultur oder Freizeit – die Bereiche, in denen die Ehrenamtskarte eingesetzt werden kann sind vielfältig.

Zur Zeit sind besteht die Möglichkeit mit dieser Karte in Niedersachsen und Bremen über 1200 Vergünstigungen in Anspruch nehmen zu können.

Der Landkreis Göttingen bietet Ehrenamtliche auf Antrag einer Organisation die Möglichkeit, in den Genuss dieser Vergünstigungen zu kommen. Mit dieser attraktiven Auszeichnung wird das herausragende Engagement gewürdigt, dass Personen in besonderer Weise für den Nächsten einsetzen. Dieser Einsatz ist unbezahlbar und verdient es, in der Öffentlichkeit gewürdigt zu werden.

Für den Bezug der Ehrenamtskarte ist ein Mindestalter von 18 Jahren erforderlich. Weiterhin ist das Ehrenamt an min. 5 Stunden in der Woche oder 250 Std. im Jahr freiwillig, gemeinwohlorientiert und ohne Bezahlung zu leisten. Das Ehrenamt muss zum Zeitpunkt der Beantragung mindestens drei Jahre ausgeübt worden sein.

Anlässlich einer Kommandositzung am 24.10.2015 überreichte unsere Ortsbrandmeisterin Carina Lindemann jeweils eine Ehrenamtskarte an Alexander Marschall sowie an Sabine und Karsten Schüßler.

Der Landkreis Göttingen spricht den drei Kameradinnen und Kameraden mit mehr als bloßen Worten ein herzliches Dankeschön für die Zeit und die Kraft aus, die Sie in vielfältiger Weise dem Allgemeinwohl zur Verfügung gestellt hat.

Neben der Ehrenamtskarte hat Carina Lindemann den dreien eine entsprechende Besitzurkunde, einen Ansteckpin und einen hochwertigen Kugelschreiber überreichen können.

Sie gab weiterhin bekannt, dass alle Vergütungen in den Ländern Niedersachen und Bremen unter www.freiwilligenserver.de zu finden sind. Stellvertreten nannte unsere Ortsbrandmeisterin die Vergünstigungen im Hochbad Hann. Münden im Freibad Dransfeld und das kostenlose Wunschkennzeichen für PKW im LK Göttingen. An überregionalen Vergünstigungen standen der Zoo am Meer in Bremerhafen, der Besuch im Rasti Land bei Hildesheim und ein 10% Preisnachlass beim Onlineeinkauf auf www.feuerwehrshop.de auf ihrer Beispielliste.

Alexander, Sabine und Karsten freuten sich über dieses Dankeschön und versprachen auch in Zukunft sich weiterhin in der Ortsfeuerwehr zu engagieren.

Sommerfest der Einsatzabteilung

Am Samstag bei schönem bis mässigem Wetter feierten wir unsere Sommerfest bzw. Halbjahresabschluss rund um das Feuerwehrgerätehaus.
Um 14:00 Uhr begannen wir mit dem Spektakel. Als Highlight des Tages lud unsere Ortsbrandmeisterin zwei Bogenschützen der "Shadows Hunters" ein.

Sie zeigten und erklärten uns wie man mit Pfeil und Bogen umgeht und wie man damit schießt. Nach einer kurzen Aufwärmphase ging es dann richtig los. Wir stellten fest, dass uns nicht nur das Löschwesen liegt, sondern auch das Zielen und schießen mit Pfeil und Bogen (mal mehr, mal weniger)

Knapp drei Stunden verbrachten wir auf dem alten Bolzplatz. Nicht nur unsere Aktiven Kameraden waren eingeladen, sondern auch die Partner und Kinder.
Zum Abschluss gab es natürlich leckeres vom Grill... um gleich den Gedanken entgegenzuwirken, Nein, wir haben es nicht selbst erlegt.

In gemütlicher Runde ließen wir den Tag ausklingen.

Stadtmeisterschaften im KK-Schießen

Wir in jedem Jahr haben wir eine Einladung zu den Stadtmeisterschaften im Kleinkaliberschießen bekommen.

Wir stellten 2 Gruppen, eine Gruppe vertrat unseren Feuerwehrverein und die andere Gruppe unsere Feuerwehr. Es war schöner und gemütlicher Abend im Schützenhaus, der mal nichts mit dem Thema "Feuerwehr" zu tun hatte, aber die Kameradschaft pflegte.

In wenigen Wochen findet die Siegerehrung statt, mal schauen was wir erreicht haben.

Aktive Einsatzabteilung bei den Kreiswettbewerben

Am Sonntag den 06.09.2015 nahm unsere Wettkampfgruppe an den diejährigen Kreiswettbewerben in Güntersen teil.
Das Wetter war nicht auf unserer Seite, es regnete ununterbrochen, das hielt uns aber noch lange nicht davon ab mit unserer Gruppe zu starten.
Zu Anfang wurden die drei Trupps ausgelost (Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp) und dann ging es auch schon los auf die Wettkampfbahn.

Um ca. 9:30 hieß es: "Feuer im Dachgeschoss, Gefahr der Ausbreitung..." Nach 9:37 min. hatten wir die Übung beendet. Geschafft war aber erst die erste Hälfte, nun mussten noch der Gruppenführer, der Maschinist und der Melder Fragen beantworten. Zusätzlich musste der Gruppenführer eine Koordinate auf der Landkarte suchen, benennen und aufschreiben.
Der Angriffstrupp musste innerhalb einer bestimmten Zeit jeweils einen Knoten machen.

Nun war es geschafft. Bei Currywurst-Pommes und Kaffee stärkten wir uns.
Um 15:30 Uhr begann die Siegerehrung von ingesamt 48 Gruppen.
In der Gruppe "Löschgruppenfahrzeuge" belegten wir den 12. Platz!

Wir hatten alle sehr viel Spaß und freuen uns schon heute auf die kommenden Wettbewerbe.

Bergfestspiele in Wibbecke

Am Samstag den 22.08.2015 haben wir an den 1. Bergfestspielen in Wibbecke (bei Adelebsen) teilgenommen.
Wir starteten mit einer Gruppe. Los ging´s und die Spiele waren eröffnen…
Es waren 7 Stationen die wir bestritten, einige davon waren Feuerwehrbezogen… manche weniger.
Dennoch kam es bei allen Spielen auf eins an, Teamgeist.

Wir hatten sehr viel Spaß an den Stationen.
Von 70kg schätzen mit Gegenständen aus dem Feuerwehrfahrzeug (TSF) - wobei wir echt super waren, denn unsere Waage zeigte 69,5kg an - bis über einen Pacour mit einem Wasserfass, oder einer ähnlichen Übung wie bei den Jugendfeuerwehrwettbewerben nur halt bergauf und einige mehr…

Bei super schönen Wetter mit reichlich Essen und kühlen Getränken haben wir uns es gut gehen lassen.
Die Wibbecker hatten sich auch Gedanken gemacht um die Zeit zwischen den Spielen und der Siegerehrung zu überbrücken:
Und zwar auch mit etwas sinnvollen, es fand ein Standrohrcontest satt.

Hierbei musste man auf einen Buzzer hauen, das Standrohr setzten und die beiden Ventiele öffnen und wieder auf den Buzzer hauen.
Pro Versuch wurde 1 Euro genommen, der aber an die Paulinchen e.V. gespendet wurde.
Paulinchen e.V. ist eine Iniative für brandverletzte Kinder, die wir natürlich gerne unterstützen und machten mit.

Noch dazu bekam jede Stunde der Schnellste eine Mettwurst.
Alexander Marschall war in der Stunde von 16-17 Uhr der schnellste mit 11,36 Sekunden
und war am Ende des Tages zweitschnellster.
Wir belegten mit unser Gruppe den 5. Platz von 13 Gruppen.
Wir verbrachten ein Paar sehr schöne Stunden in Wibbecke.

Auf diesem Wege möchten wir den Wibbeckern nochmal ein großes Lob für diese Veranstaltung aussprechen und Ihnen mit auf den Weg geben:
Wir kommen gerne wieder!

Personenrettung am alten Bahndamm

Unsere Kammeradinnen und Kammeraden haben heute eine kleine Einweisung zur Schleifkorbtrage bekommen. Das Szenario hieß, Personenrettung vom alten Bahndamm.

Unterstützt und angewiesen wurden wir dabei von zwei Kammeraden aus der Stadtfeuerwehr Hann. Münden, die uns zunächst die einzelnen Gegenstände gezeigt und erklärt haben die für solch eine Rettung nötig sind.
Die Schleifkorbtrage haben wir dann samt dem kompletten Material nach oben auf den Bahndamm gebracht.
Die Suche nach einem geeigneten Festpunkt für den Flaschenzug und für die Sicherungsleine waren schnell gefunden und befestigt.

Hannelore Brill hatte sich bereiterklärt, sich mit der Schleifkorbtrage retten zu lassen. Daraufhin wurde ihr zunächst eine sogenannte Rettungswindel angelegt und dann in der Trage gesichert. Beim herablassen am Hang, mithilfe des Flaschenzuges und der zusätzlichen Sicherung, begleiteten zwei Kammeraden die "Patientin" in der Schleifkorbtrage sicher nach unten.
Dort angekommen wurde sie von insgesamt vier Kammeraden auf den Verletztensammelplatz getragen.

Wir zu Besuch im Kiga & der Kiga zu Besuch bei uns

Am Donnerstag den 04. Juni 2015 waren wir zu Besuch beim Kindergarten Volkmarshausen.
Gemeinsam mit den Kindergärtnerinnen und den Kindern übten wir den Ernstfall. Wie man das Haus verlässt, auf was muss man achten, usw…

Zudem machten wir die Kinder mit unserer Ausrüstung vertraut z.B. die Atemschutzbekleidung , weil wir im Ernstfall den Kindern so begegnen werden. Damit die Kinder die Angst verlieren und zu uns vertrauen aufbauen sollen, zeigen wir es Ihnen spielerisch.
Zum Schluß durften sie mal mit einem Feuerwehrmann mit Wasser spritzen und fühlten sich selber wie ein richtiger Feuerwehrmann oder eine richtige Feuerwehrfrau.

Gleich einen Tag darauf kamen die "Großen" Kindergartenkinder zu uns ins Feuerwehrhaus.
Dies ist ein schon fester Bestandteil bei der Übernachtung der Kinder im Kindergarten.

17 Kinder mit ihren 3 Betreuerinnen haben z.B. gelernt wie ein Rauchmelder funktioniert oder wie man einen Notruf absetzt und jeder durfte es auch mal ausprobieren. So sind die Kinder gut gewappnet für den Ernstfall. Es ist wichtig dass die Kinder ihren kompletten Namen und ihre Straße mit Hausnummern wissen.
Fragen Sie Ihr Kinder mal danach und üben mit Sie ihnen.

Aber auch das man gar keine Angst vor den Schwarzen, dickangezogenen Männern oder Frauen, die auch noch komische Geräusche machen, haben brauch. Denn wir von der Feuerwehr wollen helfen.

Ein Highlight an dem Abend war das jeder mal mit einem Feuerlöscher ein Feuer ausmachen durfte. Natürlich mit unserer Hilfe.
Eine große Überraschung von den Betreuerinnen war ein Eisauto. Da leuchteten die Augen von den Kids. Zum Abschluss gab es Stockbrot und…

...was darf natürlich auch nicht fehlen bei einen Besuch bei der Feuerwehr?

Das Spritzen mit Wasser natürlich…

Uns haben die beiden Tage sehr viel Spaß gemacht und freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal.

Freiwillige Feuerwehr auf großer Fahrt

Vom 15. bis zum 17.05. führte die Kinder- und Jugendfeuerwehr Volkmarshausen ein Freizeitwochenende durch. Neu in diesem Jahr war, dass die Einsatzabteilung zu einem Grossteil mit an Bord war.
Am Freitagnachmittag ging es los. Zelte wurden in den Bussen der Feuerwehr verladen, die Verpflegung eingepackt und los ging es zum Grillplatz „Weisse Hütte“ in der Nähe von Gieselwerder.
Dort angekommen begannen bei bestem Wetter der Aufbau und die Einrichtung des Platzes. Der Rest des Tages wurde mit Spiel und Spaß sowie am Lagerfeuer verbracht.

Am Samstagmorgen brachen alle zusammen am Kanu-Club in Hann. Münden zu einer Schlauchboot- und Großkanadier Tour zum Zielpunkt Weisse Hütte auf. Begleitet von Sonnenschein legten 25 Kinder und Jugendliche sowie 10 Erwachsene mit vier Booten vom dortigen Steg ab. Erster Höhepunkt war die Fahrt durch die Fuldaschleuse. Es verlief ohne Zwischenfälle. Kurz vor Hemeln fing es dann plötzlich an zu Regnen und es wurde sehr kalt. Während der geplanten Mittagspause in Hemeln beschlossen wir, unser Freizeitwochenende abzuändern. Es war zum Zelten und um die Zeit Draußen zu erleben zu feucht und zu kalt. Der Entschluss, die kommende Nacht im Feuerwehrhaus zu verbringen war schnell gefasst. Die Kinderfeuerwehr fuhr also von Hemeln aus in das Feuerwehrhaus nach Volkmarshausen. Für die Jugendlichen und die Erwachsenen ging es mit den Booten auf der Weser weiter. Trotz Regen hatten wir alle einen großen Spaß.

Während unseres Zeltlagers besuchten uns Jörg Blankenberg, Rolf Fröhlich und Holger Stemmer vom Förderverein vorbeugender Brandschutz (FvB) Hann. Münden. Wir bedanken uns beim FvB für die finanzielle Unterstützung. Gemeinsam mit dem Feuerwehrverein Volkmarshausen war es möglich, dieses Freizeitwochenende durchzuführen.
Beendet wurde der Tag mit eine Nachtwanderung durch den Volkmarshäuser Tunnel und natürlich mit Stockbrot am Lagerfeuer.

Am Sonntag war das Wetter viel besser. Keiner wollte so richtig nach Hause. Nach einem reichhaltigen Frühstück und anschließendem Spiel, Spaß, Spannung ging es dennoch an den Abbau und das Aufräumen. Für das kommende Jahr sind bereits Ideen geboren um ein Freizeitwochenende durchzuführen. Wer Lust hat, bei uns mitzumachen, der kommt einfach mal vorbei.

Die Kinderfeuerwehr findet jeden Mittwoch von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr statt und die Jugendfeuerwehr trifft sich Freitags von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr, jeweils am Feuerwehrhaus in Volkmarshausen, Lausewinkel 3.

Großübung in Hann. Münden

Unfall mit Linienbus simuliert

Hann. Münden. Großalarm am Samstagabend: Ein Linienbus ist auf der Göttinger Straße (Höhe der Weserumschlagstelle) verunglückt. Die 15 Insassen wurden verletzt. Dabei handelte es sich glücklicherweise um eine Großübung.

Hilferufe gellen durch die Dunkelheit, verletzte Menschen laufen auf der Göttinger Straße in Höhe der Weserumschlagstelle in Hann. Münden orientierungslos herum. Ein verunglückter Linienbus liegt quer über zwei Fahrspuren der Bundesstraße 80 auf der Seite.

Ein Wagen ist in den Bus gefahren und in die Heckscheibe geprallt, ein anderes Auto wurde vom Bus an den Pfeiler der Schutzwand des Hanges gedrückt. Ein drittes Fahrzeug, besetzt mit fünf Insassen, fährt in die Unfallstelle, durchbricht danach ein Geländer und fällt etwa zehn Meter in die Tiefe.

Die Menschen können das Auto verlassen, stehen allerdings unter Schock. Zwei springen in die Weser, zwei laufen in Richtung Weserpark, der Fahrer bleibt am Auto.

Dies war des Szenario einer Alarmübung der Hilfsorganisationen der Stadt Hann. Münden am Samstag gegen 21 Uhr, die die Verantwortlichen bis zum Beginn geheim gehalten hatten.

Neben Feuerwehren und Technischem Hilfswerk werden Notarzt und die ASB Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) West alarmiert. Das Notarzt und ein Rettungswagen treffen zuerst am Unglücksort ein. Sofort beginnen die Helfer mit der Versorgung der Verletzten, die täuschend echt von der „Realistischen Unfalldarstellung“ (RUD) Kassel dargestellt sind.

Dann treffen die ersten Feuerwehrfahrzeuge und die SEG ein. Die Feuerwehr Hann. Münden übernimmt die Gesamteinsatzleitung und ist zuständig für die Rettung der Menschen. Das THW und die Laubacher Feuerwehr kümmern sich um die Ausleuchtung der Einsatzstelle.
Inzwischen beobachten zahlreiche Schaulustige das Treiben von der Weserbrücke aus. Sie wissen noch nicht, dass es sich um eine Übung handelt.

Plötzlich gibt es einen lauten Knall, und das Fahrzeug, das das Geländer durchbrochen hat, beginnt zu brennen. Während die Volkmarshäuser Feuerwehr den Wagen löscht, rettet das THW mit einem Boot die Personen, die ins Wasser gesprungen sind, und die ASB-Hundestaffel macht sich auf die Suche nach den beiden Insassen, die in Richtung Weserpark gelaufen sind.

Von den Fahrgästen im Bus, so das Szenario, können sich einige selber befreien, 15 Businsassen und der Fahrer sind verletzt und können den Bus nicht ohne Hilfe verlassen.

Insgesamt nahmen rund 130 Einsatzkräfte an der Übung teil, bei der die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen hervorragend klappte, so das Fazit. Nur bei derartigen Großübungen könne die Zusammenarbeit trainiert und geprüft werden. (zpy)

Großübung mit 100 Helfern in Hann. Münden


Die Teilnehmer

An der Großübung haben folgende Organisationen teilgenommen: Feuerwehr Hann. Münden, die Ortsfeuerwehren Volkmarshausen und Laubach, das Technische Hilfswerk (THW), der Arbeiter Samariter Bund (ASB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Rettungsdienst mit Leitendem Notarzt und Organisationsleiter der Berufsfeuerwehr Göttingen, die ASB Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) West und die Hundestaffel des ASB. Die Verletzen wurden durch die Realistische Unfalldarstellung (RUD) Kassel dargestellt.

Ausgearbeitet haben diese Übung Dirk Rieger (THW), Felix Marletz (SEG West) und Eike Schucht (Feuerwehr). (zpy)



QUELLE: HNA (http://www.hna.de/lokales/hann-muenden/hann-muenden-ort60343/grossuebung-hann-muenden-unfall-linienbus-simuliert-4775501.html)

Bilder zur Übung:
HNA (http://www.hna.de/lokales/hann-muenden/hann-muenden-ort60343/fotos-grossuebung-helfern-hann-muenden-4775650.html)
Photo Burkhardt (http://www.photoburkhardt.de/feuerwehrfoto/index.php?pfad=Galerie/28.02.2015%20-%20Grossuebung%20B80%20Goettinger%20Str,%20Verkehrsunfall%20mit%20Bus%20und%203%20PKW&gallery=yes)

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

Am 31.01.2015 um 19:30 Uhr hieß es im Feuerwehrhaus Volkmarshausen „Premiere frei“, denn zum ersten Mal in der Geschichte im Bereich der Feuerwehr der Stadt Hann. Münden wurde die Jahreshauptversammlung von einer Ortsbrandmeisterin geführt, Carina Lindemann.

Ganz souverän meisterte Sie Ihre erste Jahreshauptversammlung. Sie berichtete, dass das Jahr 2014 wieder mal ein gutes Durchschnittsjahr für unsere Feuerwehr gewesen sei. 12 Einsätze waren es im vergangenen Jahr, darunter zwei Brandeinsätze, zum einen ein Waldbrand oberhalb der alten Eisenbahntrasse. Zudem unterstützten wir eine nachbarliche Löschhilfe in Gimte, hier brannte es im Kopierraum der Grundschule.


Beförderungen

André Jahns und Thomas Kohlstedt vom Feuerwehranwärter zum Feuerwehrmann

Sabine Schüßler von Feuerwehrfrau zur Oberfeuerwehrfrau
Alexander Marschall vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann

Stadtbrandmeister Dieter Röthig beförderte Carina Lindemann von Hauptfeuerwehrfrau zur Löschmeisterin und Steffen Marschall vom Löschmeister zum Oberlöschmeister.

Erste Hilfe und korrekte Maßnahmen

Gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Gimte fand dieser Dienst im Feuerwehrgerätehaus Volkmarshausen statt. Dazu holten wir uns professionelle Hilfe, Nils und Thomas vom ASB (Arbeiter Samariter Bund) Hann. Münden haben uns vieles wieder in die Köpfe gerufen und auch neues gelehrt.

Thomas zeigte uns einige Erste Hilfe Maßnahmen mit dem Dreieckstuch, z.B. die Erstversorgung von Schnittschwunden, Blutungen usw.
Er hat uns bewusst gemacht, dass man mit nur wenigen Mitteln (dem Dreieckstuch und einer sterilen Kompresse) vieles bewirken kann.
Richtig angewendet kann man es auch als Tragehilfe von Personen benutzen.

Ein sehr nützliches und vielseitiges Mittel dieses Dreickstuch... Wir alle bekamen zum Schluss so ein solches Dreickstuch und eine sterile Kompresse, sodass wir jetzt bestens für den Ernstfall ausgerüstet sind.

Nils zeigte uns alles von dem richtigen Ansprechen von in Not befindlichen Personen bis hin zur stabilen Seitenlage.
Aber was ist wenn man keine Atmung mehr feststellen kann?!

Auch diese Situation wurde mit uns besprochen und praktisch geeübt. Die Reanimation durften wir über sechs Minuten an speziellen Übungspuppen versuchen. Sechs Minuten können verdammt lang sein, aber im Ernstfall eine reale Zeit bis der Notarzt am Unfallort eingetroffen ist, in manchen Fällen auch länger. Dies zeigte uns wie schnell unsere Kräfte schwinden können.

30 Mal Drücken; 2 Mal Beatmen...

und das alles im richtigen Takt.

Zu guter letzt wurde uns der richtige Umgang mit dem AED-Gerät gezeigt. (AED = Automatischer Externer Defibrillator)
Diese Geräte findet man z.B. im Rathaus der Stadt Hann. Münden sowie in vielen Firmen in der Umgebung und auch in einigen Supermärkten.
Es war sehr interessant, die Bedienung der AED-Geräte ist für den Ersthelfer konstruiert und sieht viel schwerer und komplizierter aus als es am Ende ist.

An dieser Stelle sagen wir nocchmal ganz herzlichen Dank an Nils und Thomas für diesen spannenden und umfangreichen Unterricht!
Ihr habt das SUPER gemacht!

Verunfallte Person im Palettenregallager

Da Minusgrade und Regenwetter nicht die besten Voraussetzungen für einen Dienst sind und unser Gerätehaus zu niedrig ist, brauchten wir eine Lösung. Es stand ja auch Innendienst auf dem Plan...

Lösung dafür war, wir durften bei der Firma Knüppel Verpackung GmbH und Co. KG in einer Lagerhalle üben.
Hierfür sagen wir auf diesem Weg noch einmal Danke.

Hier übten unsere Kameraden und Kameradinnen das Anstellen unserer 4-teiligen Steckleiter in schmalen Regalgängen.
Da wir genug Leute waren, konnten wir zwei Gruppen bilden und während die eine Gruppe Ausbildungsdienst an der Leiter machte, kuppelte die zweite Gruppe. Später wurden die Gruppen getauscht.

Zum Schluß hatten wir noch ein wenig Spaß... denn Dienstschluß gab es erst wenn alle die Leinenhürde ohne Fehler überwunden haben.

Wasserentnahmestelle: offenes Gewässer

Innendienst - Wasserentnahmestelle: offenes Gewässer

Bei einem Lehrfilm über Wassförderung wurden wir aufmerksam gemacht über Unfallverhütungsvorschriften, wie man so manches vermeiden lassen kann.
Anschließend ging es in die Fahrzeughalle, dort wurde nach FwDV 3 gekuppelt!

Nicht nur zu den alljährlichen Stadtwettbewerben wird bei uns gekuppelt. Es kann uns auch zu jeder Tages- und Nachtzeit treffen, dass wir aus einem Wasserteich, einem Bach oder aus einem Fluß Wasser fördern müssen.

Nicht nur die jüngeren Kameraden waren mit Eifer dabei, auch die erfahrenden!
Somit kam es kurzer Hand zu einem Wettbewerb... Schnell wurden 2 Teams gebildet und schon ging es los!

Erster Dienst in diesem Jahr

Fahrzeug- und Gerätekunde

In zwei Gruppen haben wir uns mit unserem TSF-W beschäftigt.
Dabei stand die 4-teilige Steckleiter, Kettensäge und die verschiedensten Schläuche im Vordergrund.
Nicht nur Beschreibung, Normen, Aussehen und wo es auf dem Fahrzeug verlastet ist war ein großer Bestandteil, sondern auch:
Wofür kann man zum Beispiel die 4-teilige Steckleiter noch benutzen außer in die Höhe zu steigen?