News-Archiv 2015

Erlebniswochenende der Kinderfeuerwehr

Vor einiger Zeit hatten Hanna und Karsten, unsere beiden Leiter der Kinderfeuerwehr, die Idee mit ihren Kindern im Herbst ein Erlebniswochenende im Feuerwehrhaus zu verbringen. Schnell war klar, dieses konnte nur von 06.11. bis 08.11.2015 stattfinden. In dieser Zeit standen der Laternenumzug unseres Kindergarten und die Nachtwanderung der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt Hann. Münden an.

Natürlich brauchten unsere Kids standesgemäße Laternen um beim Laternenumzug dabei zu sein. Kurzerhand luden wir die Eltern an zwei Sonntagen ein um ihren eigenen Kindern eine Laterne zu basteln. Große Augen leuchteten uns und den Eltern entgegen als wir die "Feuerwehrautos" zum Umzug übergaben. Diese Überraschung war das erste kleine Erlebnis.

Nach dem Marsch mit dem Kindergarten warten am Feuerwehrhaus bereits heiße Pommes und kalte Getränke auf die Jungs und Mädels. Und dann ging das Wochenende richtig los. Die Fahrzeughalle wurde zum Schlafraum umgebaut. Liegen und Luftmatratzen aufgestellt, Kuscheltiere in Stellung gebracht und die ersten Liegeversuche unternommen. Ans Schlafen war aber nicht zu denken. Neben einem großen Lagerfeuer stand auch ein Kinofilm an.
Danach war es an der Zeit, die erste Nacht im Feuerwehrhaus zu erleben. Für einige Kids die erste Nacht die sie nicht im eigenen Bett verbrachten. Aber alles ging erstaunlich gut.

Samstag morgen um 06.00 Uhr war die Nacht rum. Einige Kinder kümmerten sich um das Frühstück, einige erzählten sich noch etwas in ihren Schlafsäcken und einige waren bereits dabei zu erfahren was der Tag alles mit sich bringen sollte.

Um 11.00 Uhr besuchten wir die Freiwillige Feuerwehr in Hann. Münden. Nachdem uns Robert und Larissa von der dortigen Wehr die Räumlichkeiten und die Fahrzeuge zeigten, ging es mit der Drehleiter hoch hinaus. Das erste Erlebnis des Tages. Am Nachmittag planten wir den Kindern einmal zu zeigen, wie man sich in einem verrauchten Raum bewegt. Dazu vernebelten wir mit unserer Nebelmaschine den Unterrichtsraum und begaben uns mit den Kindern dann hinein. Praktische Brandschutzaufklärung zu erleben war das Ziel.

Um 17.00 Uhr ging es dann nach Wiershausen. Dort fand die angekündigte Nachtwanderung statt. Wir meldeten uns an und mussten dann auch gleich los. An 5 Stationen in Wiershausen und der Umgebung warteten Aufgaben auf uns. Es wurde schnell dunkel und es kam bei dem einen oder anderen ein bisschen Angst auf.. Der Wald ist nachts auch ganz schön gruselig. Doch wir fanden den richtigen Weg und kamen wieder in Wiershausen am Feuerwehrhaus an. Zu unserer großen Überraschung belegte unsere erste Gruppe auch noch den ersten Platz an diesem Abend. Das dritte Erlebnis an diesem Tag. Alle wollten natürlich den Siegerpokal in den Händen halten. Zurück am Feuerwehrhaus bemerkten Hanna und Karsten, dass die Helden heute müder waren wie noch am Abend davor. Daher hieß es bald: „ Ab in die Betten. und Augen zu“.

Am nächsten Morgen, nicht zu vergessen es war ein Sonntag, war die Nacht um 6.00 Uhr wieder vorbei. Aber an diesem Morgen blieben die Kinder ein wenig länger in den Schlafsäcken und flüsterten sich die gestrigen Erlebnisse und Gefühle zu. Für Hanna und mich, war es ein Erlebnis und eine Freude diesem Flüstern zuzuhören. Wir hörten das es den Kindern sehr viel Spaß gemacht hat. Nach dem Frühstück kamen die Eltern und holten unsere Kinder nach Hause ab. Ein tolles Erlebniswochenende für Kinder, Betreuer und Eltern fand seinen Abschluss.

Der 14. Oktober war ein ganz besonderer Tag

An unserem letzten Kinderfeuerwehrdienst vor den Herbstferien hatten wir gleich zwei Überraschungen zu erleben. Zum einen war da der erste Schneefall im Winter 2015/2016 und zum anderen hatten Hanna und Karsten einen Spaziergang nach McDonalds geplant. Dieses wusste aber außer den beiden keiner.
Leider waren einige unserer Kinder Krank oder verhindert, so das wir an diesem Tag sieben Abmeldungen hatten. Also kämpften die acht Kinder die uns heute blieben um den wenigen Schnee am Feuerwehrhaus. Kurzerhand entstand der erste Schneemann der Saison.

Danach ging es los Richtung Hann. Münden. Über den Gimter Kirchweg und den
800 m Weg in Gimte führte uns die Strecke zu Fuß an die Göttinger Straße und direkt nach Mäc’es.

Die meistgestellte Frage auf dem Marsch war: „gehen wir wirklich nach McDonalds?“
Erst versuchten Hanna und ich die Gedanken der Kinder auf ein anderes Ziel zu lenken. Leider ist es nur kurz gelungen. Aber wie das Ziel unseres Spazierganges klar war, lief alles wie von selbst. Schnell erreichten wir das Fast Foot Restaurant.

Die Happy Meal’s und die Burger waren lecker. Was nicht im Mund oder auf dem Tisch landetet fiel direkt eine Etage tiefer auf den Boden. So sah es nachher aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Der Spaß war groß. Letztendlich haben wir dann doch wieder aufgeräumt und alles sauber verlassen.

Wie die Fotos zeigen hatten viele unserer Kinder Freude daran sich zu verkleiden. Mister Mario, war allgegenwärtig.

Um 18.30 Uhr kamen die Eltern direkt nach Mäc’es um den Heimweg anzutreten.

Wir wünschen allen Kinder und Eltern schöne Herbstferien. Unser nächstes Treffen ist am Mittwoch den 04.11.2015 wie immer um 16.30 Uhr am Feuerwehrhaus. Und weiter geht es dann am 06.11. mit dem Erlebniswochenende. Bitte vergesst die Anmeldungen nicht.

Euer Karsten

P.S. der erste Winter war doch recht kurz. Unser Schneemann hielt nicht sehr lange. Unsere Fotos zeigen Ihn am Mittwoch sowie am folgenden Donnerstag und Freitag.

Donnerstag
Donnerstag
Freitag
Freitag

Besuch der Polizeithauptwache Hann. Münden

"Gibt es den hier auch Diebe???"
War eine der ersten Fragen an den Polizisten Klaus Kallenbrunnen als wir am 16.09. die Wache der Polizei Hann. Münden besuchten.

Wir überfielen die Wache in der Welfenstraße mit 15 Kindern und drei Erwachsenen. Neben Hanna und Karsten war diesmal auch Alex mit dabei.

Unsere erste Herausforderung bestand darin, im Flur ganz leise zu sein. Die Polizisten im Wachzimmer waren gerade am telefonieren und Funken. Kalli, so durften wir Klaus Kallenbrunnen nennen, begrüßte uns und erklärte einige Dinge rund um die Polizei. So zum Beispiel was die Polizei in Münden alles macht, unter welcher Telefonnummer man die Polizei erreichen kann und wie viel Polizisten es in Hann. Münden noch gibt.

Und dann ging es los. Auf der Besichtigungsrunde durch das Gebäude ging es in die "Zellen" Vier Stück gibt es davon. Die Kinder waren erstaunt wie diese eingerichtet sind. Außer einer Matratze auf einem Fliesensockel gab es dort nichts. Kein Fernseher, kein Radio, keine PlayStation und kein Handy. Für einige unserer Kinder schon ein guter Grund hier nicht übernachten zu wollen. Kalli erklärte uns dann wie eine Person die sich in Gewahrsam befindet betreut und überwacht wird. Eine spannende Sache.

Auch das Zimmer der Kriminaltechnik war Spannend. Ein moderner Fingerabdruckscanner, so teuer wie ein VW Golf mit allen dran, die Fotostation und andere Dinge nahmen wir genau unter die Lupe.

Nun ging es in das eigentliche Wachzimmer. Hier gab es einige Funkgeräte und PC’s zu entdecken. Der Polizist dort zeigte und welche Gegenstände er im Dienst so mit sich trägt. Ganz schön Cool. Handschellen, Pistole, Schlagstock und ein Elektroschocker zur Eigensicherung waren dabei nur ein kleiner Teil der Ausrüstung.

Was natürlich nicht fehlen durfte, war der Einsatzwagen. Das Blaulicht und Martinshorn wurde genauso ausprobiert wie die Blinklampen zur Unfallabsicherung. Natürlich durfte jeder auch mal auf den Fahrersitz und sich wie ein richtiger Polizist im Einsatz fühlen.

Unser Besuch näherte sich dem Ende. Wir dankten Kalli noch einmal dafür das er sich die Zeit für und nahm und uns die Polizei zeigte und erklärte.

Zu guter letzt konnte die Frage: „Gibt es hier auch Diebe“ beantwortet werden. Habt Ihr den Mann gesehen der in Begleitung eines Polizisten das Haus verlassen hat als Ihr herein gekommen seit? Alle Antworteten mit weiß nicht, kann ich mich nicht erinnern oder ja da war jemand.

Keiner von uns konnte eine von den Personen beschreiben. Weder den Polizisten, noch denn den Dieb.

Beide verschwanden unerkannt in den Abend.

Für uns alle war es ein spannender und aufregender Mittwochabend.

Unser Halbjahresabschluss 2015

Unser letztes Treffen vor den Sommerferien nutzten wir für ein kleines Familienfest. In diesem Jahr sind unserer Einladung zum Grillnachmittag auf den Abenteuerspielplatz Kattenbühl fast alle Kinder und Eltern, ja sogar von dem einen oder anderen Kind Oma und Opa, gefolgt.

Mit knapp über 50 Personen ein neuer „Besucherrekord“. Wir bedanken und daher ganz herzlich bei allen Eltern, Omas und Opas sowie den Geschwistern unserer Kindern das alle mit dabei waren.

Ein besonderer Dank gilt den Eltern die uns immer wieder unterstützen. Nicht zuletzt mit den tollen Salaten, die sehr lecker waren. Auch der mitgebrachte Kuchen, der Wackelpudding oder die Wassermelonen fanden große und kleine Abnehmer.

Unser Dank gilt weiterhin dem Feuerwehrverein Volkmarshausen. Vom Verein wurden die Würstchen und das weitere Drumherum gesponsert.

Kaum auf dem Spielplatz angekommen, waren die Kinder „verschwunden“. Sie tobten, spielten und vergnügten sich bis der Nachmittag sich dem Ende neigte. Die Eltern nutzten die Zeit um in Gesprächen zu versinken und sich am bunten treiben der Kinder zu erfreuen.

Hanna und Ich nutzten die Gunst der Stunde um über ein Projekt im Jahr 2016 zu berichten. Es ging um eine drei Tagesfahrt an den Edersee.

Nach dem Karsten das Programm erläutert hatte zeigten sich die Eltern begeistert von diese Idee. Wir werden daher das Pfingstwochenende 2016 nutzen um wie die Räuberkinder am Edersee zu leben. Es wird ein tolles Erlebnis für alle Teilnehmer werden.

Die große Herausforderung bestand an diesem Tag ein gemeinsames Gruppenfoto zu erstellen. Es ist uns aber gelungen.

Glücklich und Zufrieden, mit vollen Bauch und einem Lächeln im Gesicht verabschiedeten wir uns in die Sommerferien.

Wir wünschen allen unseren Kindern eine Tolle Zeit, den Eltern gute Nerven und den Geschwistern keinen Stress untereinander.

Am Mittwoch den 09.09. sind wir ja wieder für Euch da. Mit neuen Ideen, spannenden Stunden und großen Erlebnissen.

Hanna und Karsten

Kreiskinderfeuerwehrtag 2015

Wir nahmen am Kreiskinderfeuerwehrtag 2015 teil.

Am Samstag den 18.07. fuhren mit dem Kinderfeuerwehrmobil und einigen privaten PKW's zum Kreiskinderfeuerwehrtag nach Bilshausen.
Uns hat gefreut, dass wir einige Eltern dabei hatten, welche die Kinder angefeuert haben.

An diesem Tag mussten wir mit 29 weiteren Gruppen um den Titel, Kreismeister der Kinderfeuer 2015 kämpfen. Gefordert waren 10 Aufgaben in den unterschiedlichsten Bereichen. Gefragt waren unter anderem Sportlichkeit, Geschicklichkeit, Konzentration und Gruppenarbeit.
Auch wir Betreuer waren in einigen Aufgaben ganz schön gefordert.

Es war ein toller Tag bei strahlendem Sonnenschein. Die Bilshäuser Feuerwehr hatte sich einiges Einfallen lassen, damit es in den Wartezeiten zwischen den Spielen nicht langweilig wurde. Großes Highlight war ein Wasserwerfer zur Abkühlung. Kaum gesehen ging die Post ab. Die nächsten Spiele konnten erst beginnen, nachdem die Gruppe von Karsten bis auf die Unterhose nass und der Wasserwerfer auf seine Tauglichkeit geprüft war. Der Werfer wurde als Perfekt bewertet.

Nachdem 5 von 10 Aufgaben erledigt waren trafen sich unsere beiden Gruppen zum Essen und Trinken. Bratwurst, Currywurst, Pommes und Sprite gehen halt immer.

Frisch gestärkt ging es in die zweite Hälfte. Wir gaben unser Bestes und vergaßen aber nicht den Spaß dabei. Unser Ziel, ein tollen Tag mit vielen Kinderefeuerwehren gemeinsam zu verbringen, hatten wir erreicht.

Nach der Siegerehrung ging es dann wieder gemeinsam nach Hause.
Natürlich erst nachdem wir wieder fast alle nass waren! Im Anschluss an die Siegerehrung hat das HLF 20/16 der Werkfeuerwehr Otto Bock seinen Wassertamk entleert!

Ach so, eins hätte ich fast vergessen. Unsere Platzierung an diesem Tag. Die Gruppe 2 ( Karsten ) belegte den 16. Platz und Hanna mit der Gruppe 1 belegte den 14. Platz.

Sollte ein Kreisfeuerwehrtag auch im kommenden Jahr angeboten werden, sind wir sicherlich wieder mit dabei.

Hier klicken um den Zeitungsbericht der HNA zu lesen!

Quelle: HNA Zeitung vom 22. Juli 2015

Wie wir alle heißen? Ähhhmmmm...

Unsere Namen sind doch eigentlich ganz leicht! Oder...?

Manchmal ist es verdammt schwer, sich einen Namen zu merken.
Mit einigen Übungen aus der Erlebnispädagogik wird vieles einfacher.

Am Mittwoch den 15.07. führten wir einen Dienst durch, der uns alle ein Stück näher zusammenrutschen sollte. Hanna und ich bauten daher bereits einen am Abend vorher einen Stuhlberg im Unterrichtsraum auf und banden diesen mit einer Arbeitsleine zusammen.
Jeder Stuhl wurde mit dem Nahmen eines Kindes versehen.

Am Mittwoch, zum Beginn unseres Dienstes, durfte keins der Kinder in den Unterrichtsraum um die Spannung hoch zu halten. Was ist wohl darin los tuschelten alle. Nachdem die Kinder herein durften staunten Sie nicht schlecht über unsere Vorbereitung.
Alle suchten gleich ihren Stuhl. Und die kleineren die nicht so gut lesen können ließen sich von den größeren Kindern helfen. Der erste Schritt war getan.

Nun mussten alle Kinder diesen Berg auseinander bauen ohne das einer der Stühle auf den Boden viel. Ach hier war die ganze Gruppe gefordert. Es klappte ganz prima und die Gemeinschaftsarbeit war erfolgreich. Das erste WIR Gefühl stellte sich ein.

Im zweiten Spiel an diesem Abend ging es darum sich die Namen zu merken. Wir setzten uns alle in einen Stuhlkreis und hatten folgende Aufgabe.
Eine Arbeitsleine musste einem beliebigen Kind zugeworfen werden. Dieses Kind sagte dann: Ich bin........, sagte also seinen Namen. Der Fänger behielt ein Ende der Leine in der Hand und warf den Leinenbeutel zu einem anderen Kind weiter. Jeder musste seinen Namen sagen und wir haben so ein Spinnennetz geflochten. Als alle ein die Leine in der Hand hielten ging das Spiel rückwärts. Nur musste der Namen des gegenüber genannt werden.

Wir beendeten einen lustigen Abend mit einem Wechselspielchen. Alle Kinder wurden in drei Gruppen aufgeteilt. ( Strahlrohr, Lampe und Leine hießen die Gruppen) Nun wurde einem Kind der Stuhl genommen und musste sich in die Mitte des Stuhlkreises stellen. Er rief darauf hin den Namen einer Gruppe und die betroffenen Kinder Wechselten ihre Plätze. Wer keinen erwischte durfte dann eine neue Gruppe zum Platzwechsel auffordern. Nach kurzer Zeit eröffneten wir die Gruppe Feuerwehrauto. In dieser Gruppe waren alle Kinder zusammen und mussten gleichzeitig die Plätze tauschen.

Ein Riesen Gaudi für uns alle.

Abnahme der Drei Flüsse Flamme

Die erste Abnahme der Drei Flüsse Flamme in der Stadt Hann. Münden fand am Samstag den 30.05. in Lippoldshausen statt. Aufgegliedert in drei Stufen (Werra, Fulda und Weser) ist dieses das erste Leistungsabzeichen der Kinder in der Feuerwehr.

Jede einzelne Stufe ist dabei in sieben Aufgabengebiete unterteilt. Diese Aufgabengebiete werden von Stufe zu Stufe in Ihrer Schwierigkeit erhöht.

Geprüft wurden der Notruf, die Knotenkunde, die Persönliche Schutzausrüstung, die Erste Hilfe, das Verhalten bei Gefahr, die Verkehrserziehung, und Allgemeine Spiele.

In der Prüfung Notruf müssen zum Beispiel in der Stufe 1 (Werra, Alter 6 und 7 Jahre ) die Teilnehmer ein großformatiges Puzzle mit dem Wort Notruf und der entsprechenden Telefonnummer zusammen legen. Die Stufe 2 ( Fulda, Alter 8 und 9 Jahre) besteht darin, dem Prüfer die 5W des Notruf aufzuzeigen und zu erklären. Und in der Stufe 3 ( Weser, Alter 9 bis 12 Jahre) ist der Notruf in praktischer Weise durchzuführen.

Ziel dieses Leistungsabzeichen ist es, die Kinder auf spielerische Art und Weise auf die Jugendfeuerwehr vorzubereiten, Brandschutzerziehung durchzuführen und Kameradschaftliches Verhalten zu lernen.

Mit 13 Kindern sind Hanna und Karsten, sowie einige Eltern zur Prüfung angetreten. Wobei die Eltern uns super unterstützt haben. Dafür sagen wir noch einmal Danke. Aufgeteilt in drei Gruppen absolvierten wir alle Aufgaben ohne das es zu großen Problemen kam. Wir waren ja gut vorbereitet. Alle 13 Kinder haben die Stufe 1 mit Bravour bestanden. An der Stufe 2 haben 7 Kinder teilgenommen und an der Stufe 3 waren 6 Kinder erfolgreich.

Es war eine gelungene Abnahme.

In den Nachmittagsstunden führte uns der Weg durch die Feldmarkt von Lippoldshausen. Während des Rundganges mussten an 5 Stationen Aufgaben erledigt werden. Die Nadel im Heuhaufen war eine davon. Hier waren Tischtennisbälle in einem Behälter voller Stroh versteckt. Jeder Teilnehmer hatte eine Minute Zeit um so viel wie möglich Bälle zu finden. Ein durchaus großer Spaß. Zwischendurch mussten wir auf verschiedene Gegebenheiten wie Wandertafeln, Gebäude und Verkehrsschilder achten um an diesen Hinweise auf ein Lösungswort zu finden. Trotz einiger kurzer Regenschauer hatte wir auch hier viel Spaß.

Und pünktlich zur Siegerehrung schien die Sonne. Alle waren gespannt welche Plätze belegt wurden.
Die Drei Flüsse Flammen wurden als erstes vergeben. Stolz wie Oskar präsentierten nachher die Kinder und auch die Eltern diese Auszeichnung. Wir wussten ja, alle hatten bestanden, so war die Anspannung hier nicht sehr hoch.

Doch als die Siegerehrung des Wettbewerb anstand stieg die Spannung. Auf welchem Platz werden wir wohl landen. Volkmarshausen 3 belegte Platz 8, Volkmarshausen 2 belegte Platz 5. Die Spannung stieg weiter. Volkmarshausen 1 Platz 4 – Nein. Juhu es wird ein Pokal. Platz 3 – wieder nicht aufgerufen. Unser Jubel wurde lauter. Platz 2 – ging nach Lippoldshausen und da war klar – Wir sind Stadtmeister 2015. Was folgte war ein Riesen Jubel und große Freude.
Ein großer Dank gilt der Kinderfeuerwehr Lippoldshausen unter der Leitung von Melanie Baumbach und ihren gesamten Helferteam für einen tollen Tag in Lippoldshausen.

Freiwillige Feuerwehr auf großer Fahrt

Vom 15. bis zum 17.05. führte die Kinder- und Jugendfeuerwehr Volkmarshausen ein Freizeitwochenende durch. Neu in diesem Jahr war, dass die Einsatzabteilung zu einem Grossteil mit an Bord war.
Am Freitagnachmittag ging es los. Zelte wurden in den Bussen der Feuerwehr verladen, die Verpflegung eingepackt und los ging es zum Grillplatz „Weisse Hütte“ in der Nähe von Gieselwerder.
Dort angekommen begannen bei bestem Wetter der Aufbau und die Einrichtung des Platzes. Der Rest des Tages wurde mit Spiel und Spaß sowie am Lagerfeuer verbracht.

Am Samstagmorgen brachen alle zusammen am Kanu-Club in Hann. Münden zu einer Schlauchboot- und Großkanadier Tour zum Zielpunkt Weisse Hütte auf. Begleitet von Sonnenschein legten 25 Kinder und Jugendliche sowie 10 Erwachsene mit vier Booten vom dortigen Steg ab. Erster Höhepunkt war die Fahrt durch die Fuldaschleuse. Es verlief ohne Zwischenfälle. Kurz vor Hemeln fing es dann plötzlich an zu Regnen und es wurde sehr kalt. Während der geplanten Mittagspause in Hemeln beschlossen wir, unser Freizeitwochenende abzuändern. Es war zum Zelten und um die Zeit Draußen zu erleben zu feucht und zu kalt. Der Entschluss, die kommende Nacht im Feuerwehrhaus zu verbringen war schnell gefasst. Die Kinderfeuerwehr fuhr also von Hemeln aus in das Feuerwehrhaus nach Volkmarshausen. Für die Jugendlichen und die Erwachsenen ging es mit den Booten auf der Weser weiter. Trotz Regen hatten wir alle einen großen Spaß.

Während unseres Zeltlagers besuchten uns Jörg Blankenberg, Rolf Fröhlich und Holger Stemmer vom Förderverein vorbeugender Brandschutz (FvB) Hann. Münden. Wir bedanken uns beim FvB für die finanzielle Unterstützung. Gemeinsam mit dem Feuerwehrverein Volkmarshausen war es möglich, dieses Freizeitwochenende durchzuführen.
Beendet wurde der Tag mit eine Nachtwanderung durch den Volkmarshäuser Tunnel und natürlich mit Stockbrot am Lagerfeuer.

Am Sonntag war das Wetter viel besser. Keiner wollte so richtig nach Hause. Nach einem reichhaltigen Frühstück und anschließendem Spiel, Spaß, Spannung ging es dennoch an den Abbau und das Aufräumen. Für das kommende Jahr sind bereits Ideen geboren um ein Freizeitwochenende durchzuführen. Wer Lust hat, bei uns mitzumachen, der kommt einfach mal vorbei.

Die Kinderfeuerwehr findet jeden Mittwoch von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr statt und die Jugendfeuerwehr trifft sich Freitags von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr, jeweils am Feuerwehrhaus in Volkmarshausen, Lausewinkel 3.

Fortbildung in Hann. Münden

Unsere Führungskräfte in der Kinder- und Jugendfeuerwehr besuchten eine Fortbildung

Am Samstag den 21.03. und Sonntag den 22.03. haben Thorsten Weinberger, André Jahns, Hannelore Brill, Karsten Schüßler und Steffen Marschall einen Lehrgang der Niedersächsichen Jugendfeuerwehr besucht.

Thema war die Unterrichtsgestaltung und Pädagogik in beiden Bereichen.

Los ging es am Samstag mit einer etwas anderen Art der Einleitung in den Tag.
Unsere Seminarleiterin gab bekannt, dass das Toilettenpapier im Feuerwehrhaus Hann. Münden alle war.
Es waren lediglich nur noch zwei Rollen vorhanden und jeder sollte sich soviel von diesen beiden Rolle abreisen, wie er glaubt, an diesem Tag zu benötigen.

Wir glaubten dies natürlich, machten uns aber einige witzige Gedanken. Als jeder seine Toilettenpapiermenge hatte, kam die Auflösung.
Alles natürlich ein Witz. Aber jeder Teilnehmer musste in der anschließenden Vorstellungsrunde soviel Einzelheiten von sich erzählen wie er Toilettenpapierblätter hatte. Der erste Überraschungseffekt war gelungen.

Es wurde ein kurzweiliger Tag mit folgenden Inhalten:

  • die Arbeit in der Kinder- und Jugendfeuerwehr,
  • die Dienstplangestaltung,
  • das Bildungsprogramm der Deutschen Jugendfeuerwehr,
  • die Methodik des Unterrichtens,
  • der Stundenablauf,
  • das Erarbeiten von Unterrichtsproben und
  • Experimente in der Kinder- und Jugendfeuerwehr.

Ein besonderer Höhepunkt war, dass die durchgeführten Unterrichtsproben gefilmt wurden und wir anschließend diese gemeinsam analysiert und besprochen haben.

Sonntag morgen stand das Thema Gruppenkonflikte – Fallbesprechung und Lösungsmöglichkeiten auf den Stundenplan. Weiter ging es über Erziehungsstile, Führungsstile bis hin zur Körpersprache.

In verschiedene Gruppen aufgeteilt, erarbeiteten wir die uns gegebenen Situationen und sprachen anschließend die Lösungsmöglichkeiten durch.
Wir stellten fest, dass jeder von uns bereits mindestens einmal in diesen Situationen war. Es gab rege Diskussionen zu den verschiedenen Aufgabenstellungen. Durch die abschließende gemeinsame Besprechung der Fälle ist ein sehr hoher Lernfaktor erzielt worden.

Wir hatten an diesem Wochenende alle sehr viel Spaß und vor allen Dingen haben wir viel gelernt.
Für uns und vor allem für die Kinder und Jugendlichen.

Hier klicken für weitere Eindrücke des Lehrgangs!

Für den Fall der Fälle gut vorbereitet

Heute war der Förderverein vorbeugender Brandschutz Hann. Münden e.V. zu Gast bei uns.
Harry Hoege, Jörg Blankenberg und Konstantin Frey haben ein sogenanntes Rauchbrandhaus im Gepäck dabei gehabt, mit dem Sie uns einiges zeigen konnten!

Was passiert eigentlich wenn es brennt? Es entsteht sehr gefährlicher Brandrauch und nur wenige Atemzüge reichen aus um eine Rauchgasvergiftung zu erleiden.

Wenn es im Haus oder in der Wohnung zu einem Brand kommt, wie verhält man sich in einer solchen Situation?
Wie komme ich am schnellsten und sichersten nach draußen?
Was ist zu tun wenn der Weg nach draußen durch Brandrauch versperrt ist?
Wie setze ich einen Notruf ab? Wie war die Nummer gleich? (112)

Genau das und noch vieles mehr zeigten uns die Kameraden vom Förderverein vorbeugender Brandschutz.
Das praktische kam dennoch nicht zu kurz, jeder durfte mal mit dem Übungstelefon einen Notruf absetzen.

Wir hatten eine Menge Spaß und sagen nochmal vielen Dank für den tollen Besuch!

Stolperfalle Staubsauger
Stolperfalle Staubsauger

Hier ein Tipp für alle Eltern:

Das sollten Kinder wissen,

  • Telefonnummer der Feuerwehr - 112
  • Eigene Adresse, also Straße und Hausnummer (evtl. Zusatz) - z.B. Musterstraße 10 b
  • Wohnort - z.B. Hann. Münden (evtl. Ortsteil)

Brandschutzerziehung für Kinder

Pizza schmeckt uns allen gut

In der kalten Jahreszeit versuchen wir unseren Kids natürlich auch immer etwas besonderes zu bieten.
So war am 28.01. ein großes Pizzaessen vorgesehen.

Hanna, unsere Kinderfeuerwehrwartin breitete als alles vor, kaufte ein und hatte somit im Vorfeld schon einiges zu tun.
Als um 16:30 Uhr dann unsere Jungs und Mädels kamen, wusste natürlich keiner von dieser Überraschung.
Die eine oder andere Mutter fragte nur: „kommen unsere Kinder heute satt nach Hause?“

Also ging es los. Der Teig musste geknetet werden, der Belag vorbereitet sein und natürlich verschwanden auch einige Stücke der Salami bereits vor dem Backen im Bauch der Kids.
Jeder konnte sein Stück Pizza so belegen wie er es gern mag. Das war für alle das Beste. Nachdem die Pizza aus dem Ofen kam wurde kräftig zugeschlagen. Allen hat es sehr gut geschmeckt.

Leider haben wir an diesem Abend etwas mehr Zeit benötigt.
Als die Eltern ihre Kinder abholen wollten waren diese noch kräftig am essen.
Aber wie es nun einmal so ist, in einem guten Lokal dauert es halt nun einmal länger.