News-Archiv 2016

Jahresrückblick

Es war ein Ereignisreiches Jahr für unsere Feuerwehrblitze.
Sollte es jemand bei uns im Ort noch nicht wissen, wir die Feuerwehrblitze, sind die jüngsten Mitglieder in unserer Freiwilligen Feuerwehr. Die Kinderfeuerwehr. Für uns war 2016 ganz schön aufregend. Ein Höhepunkt jagte den anderen. Für uns begann das Jahr mit der JHV. Bei Kaffee und Kuchen stimmten wir uns auf die kommenden Monate ein und schauten natürlich auch zurück. Doch 2016 sollte ein Jahr werden, dass wir nicht so schnell vergessen werden. Im Mai verbrachten wir ein verlängertes Wochenende am Edersee. In Ederbringhausen auf der Burg Hessenstein erlebten wir Natur pur. Im Freien unser Essen zubereiten, Toben was das Zeug hält und zusammen mit einer geschulten Begleitung erfuhren wir sehr viel über das Leben im Wald. Kaum wieder zuhause, stand im Juni unser Kinderfeuerwehrtag auf dem Programm. 160 Kinder aus nah und fern erlebten mit uns Spiel, Spaß und Spannung auf dem Sportgelände Roter Sand und dem angrenzenden Industriegebiet. Nach den Sommerferien ließen wir es etwas ruhiger angehen. Wir erkundeten unsere Schede und erfuhren viel über dessen Verlauf, welche Tiere darin leben und wozu sie für die Feuerwehr sehr wichtig ist.

Im August fuhren wir nach Rüdershausen zum Kreiskinderfeuerwehrtag. Völlig unerwartete erreichten wir hier den 3. Platz. Aus dem Stadtgebiet außer und noch die Kinderfeuerwehr aus Hann. Münden dort. Natürlich musste diese Leistung belohnt werden. Also ging es auf den Weg nach Hause in die Eisdiele.
Im September bastelten wir uns kleine Segelschiffe. Auf die Segelfläche schrieben wir unsere Adresse und unseren Namen. Vom Weserstein aus hing es auf große Fahrt. Die Weser abwärts Richtung Bremen. Leider haben wir bis heute noch keine Rückmeldung bekommen, ob irgendjemand eins von unseren Schiffen gefunden hat.
Im Oktober wurden die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken. Gemeinsam mit unserer Ortsbrandmeisterin stellten wir das Feuerwehrhaus auf den Kopf und machten daraus eine Bäckerei. Der Duft frischer Plätzchen lag nach einiger Zeit in der Luft und das überschüssige Mehl, verschiedene Dekorstreusel usw. auf dem Fußboden. Ein riesengroßer leckerer Spaß für alle.

Im November nahmen wir an der Nachtwanderung für Kinder- und Jugendfeuerwehren in Hann. Münden teil. Gemeinsam zogen wir durch den Wald und mussten verschiedene Aufgaben erledigen. Hochkonzentriert ging es ans Werk. Auf der Siegerehrung waren alle sehr angespannt, denn bis kurz vor Schluss hatte man unsere Gruppennamen nicht aufgerufen. Der vierte Platz wurde bekanntgegeben, es war nicht eine unserer Gruppen, Platz drei, auch nicht. Hatte man uns vergessen? (Dachten wir) Dann die große Überraschung. Wir belegten den zweiten Platz und auch noch den ersten Platz, somit haben wir dieses Jahr den Wanderpokal verteidigt und konnten diesen wieder mit nach Hause nehmen.

Bei uns war im vergangen Jahr viel los. 2017 wird es wieder so werden. Hanna, Karsten und dessen gesamtes Team haben schon viele Ideen die Sie umsetzen werden. Kommt doch einfach mal vorbei. Wir meinen damit nicht nur die Kinder zwischen 6 und 10 Jahren, die diesen Bericht vielleicht nicht lesen. Wir meinen damit vielmehr die Eltern die Kinder in diesem Alter haben. Kommt gemeinsam mit eueren Kindern Mittwochs um 16.30 Uhr zum Feuerwehrhaus hier in Volkmarshausen und erlebt gemeinsam das schönste Hobby der Welt.

Die Feuerwehrblitze – Freizeit mit brandheißem Spiel- und Spaßfaktor.

Hannelore Brill und Karsten Schüßler

Die ersten Weihnachtsplätzchen sind da

Es ist bald wieder Weihnachten. Ich habe das festgestellt, als ich am letzten Mittwoch bei uns in das Feuerwehrhaus gekommen bin.

Es roch nach frischem Plätzchenteig, warmen Weihnachtsplätzchen und jeder Menge Spaß.

Hanna, Cora, Niklas und auch Carina waren mit unseren Kids dabei die ersten Weihnachtplätzchen der Saison auszustechen und zu backen. Nachdem die ersten Bleche mit den Leckereien den Ofen verlassen hatten, ging es an das verzieren des Gebäckes.

Viel Zuckerguss, flüssige Schokolade, Glitzerperlen in allen Farben und bunte Streusel landeten nicht nur dort wo es hingehört. Auch die Tische, der Fußboden, die Bekleidung der Kinder sowie die kleinen Leckermäuler sahen am Ende lustig aus. Es blieb nicht aus, dass die Plätzchen warm probiert werden mussten. Dabei bleibt halt mal das eine oder andere Kleckschen kleben wo es nicht hingehört.

Aber egal, es hat allen viel Spass gemacht und gut geschmeckt.
In der nächsten Woche können die Kids ihre Meisterstücke mit nach Hause nehmen.

Erlebnis Schede

Wir versuchen unseren Kindern die Heimat näher zu bringen und zu entdecken. Natürlich darf da auch der Bach in Volkmarshausen nicht fehlen. Außer, dass es eine Wasserentnahmestelle für die Feuerwehr ist, gibt es noch viele Dinge die am Bach erlebt werden können.

Viele Tiere sind zu entdecken, Wasserpflanzen und Steine sind zu finden und spielen kann man an einigen Ecken auch einmal.

Also haben wir die Strömung des Baches ausprobiert und am Mittwoch den 14.09. während unserer Gruppenstunde selbstgebaute Boote zu Wasser gelassen. Das Wetter spielte einmal mehr mit. Die Sonne schien an diesem Tag und es war sehr warm. Die Boote sind sehr schnell vorangekommen. Für den einen oder anderen von uns, manchmal zu schnell. So blieb es nicht aus, dass wir nachher alle sehr, sehr nass waren. Am Ziel angekommen, tollten die Kinder noch ein wenig in der Schede und merkten vor lauter Übermut die Kälte des Wassers nicht. Alle waren glücklich und zufrieden. Hanna, Karsten und Nils über eine gelungene Gruppenstunde und unsere Feuerwehrblitze über das Erlebnis Schede.

In der kommenden Woche werden wir die Quelle der Schede in der Nähe von Bühren aufsuchen und erkunden. Danach setzen wir unsere Schiffe an der Mündung der Schede in die Weser. Die Segel der Schiffe sind mit dem Namen des Kindes und der Anschrift der Kinderfeuerwehr versehen. Wir wollen einmal versuchen, ob eines unserer Schiffe gefunden wird und uns der Finder darüber informiert wo die Reise hinführte.

Wettbewerbe / Abnahme der Drei Flüsse Flamme 2016

Am Samstag den 28.05. richteten wir von der Kinderfeuerwehr Volkmarshausen den diesjährigen Kinderfeuerwehrtag der Stadt Hann. Münden aus.

Über 120 Kinder (22 Gruppen) beteiligten sich an den Spielen ohne Grenzen und es wurden vom ersten Leistungsabzeichen in der Feuerwehr, unsere Drei Flüsse Flamme 74 Auszeichnung in den Stufen Bronze, Silber und Gold verliehen.

Aber der Reihe nach. Erst einmal danke an die vielen Helfer die uns beim Auf- und Abbau sowie der Durchführung dieses Tages unterstützt haben. Ob Eltern, Vereinsmitglieder, Einsatzabteilung oder Jugendfeuerwehr.

Morgens um 9:00 Uhr ging es bereits los. Bis zum Mittag standen die verschiedenen Aufgaben und Abnahmen der Drei Flüsse Flamme an.
In sieben verschiedenen Bereichen mussten die Kid's Ihr erlerntes unter Beweis stellen.

Die Prüfungsaufgaben waren der Notruf, die Persönliche Schutzausrüstung, die Knoten der Feuerwehr, Verkehrserziehung, Erste Hilfe, Verhalten bei Gefahren und allgemeine Spiele.

Hier mussten die Kinder, natürlich mit jeweils gesteigerten Anforderungen, die drei Stufen absolvieren.
In den Stufen Bronze und Silber ist jeweils die gesamte Gruppe gefordert. Die höchste Stufe – Gold – findet in einer Einzelabnahme für jedes Kind statt.

Unsere Kid’s haben alle ihre Leistungsabzeichen bestanden. Ein schöner Erfolg für uns alle.

Beim Spiel ohne Grenzen durfte der Spaß nicht fehlen. Sechs verschiedene Spielstationen im Industriegebiet mussten absolviert werden. Bei brütend heißem Wetter war dies gar nicht so einfach.

Letztendlich fanden die Wasserspiele und die Hüpfburg auf dem Sportplatz immer großen Zulauf. Es wurde getollt, getobt und gelacht. Und natürlich floss auch mal die eine oder andere Träne. Dank der Kameraden vom ASB konnte aber immer schnell geholfen werden. Es gab keine großen Verletzungen an diesem Tag.

Vor der Siegerehrung der Spiele ohne Grenzen stand die Verleihung der Drei Flüsse Flammen auf dem Programm. Und es kam was kommen musste. Am Horizont zogen die ersten Gewitterwolken auf.
Einige unserer Helfer begannen daher schon während der Verleihung und der Siegerehrung mit dem Abbau von Zelten usw.

Stolz wie Oskar nahmen alle die Medaillen vom Stadtjugendfeuerwehrwart Martin Koch entgegen.
Sieger der Spiele ohne Grenzen wurde die Kinderfeuerwehr Settmarshausen. Sie erhielten neben der entsprechenden Urkunde ein Funkferngesteuertes Auto.

Die Gewitterwolken kamen näher und alle Kinder, Betreuer sowie Gäste versuchten schnell nach Hause zu kommen. Es wurden in Windeseile alle Zeltplanen und die Hüpfburg ins trockene gebracht. Keine Zehn Sekunden, nachdem die letzte Plane im Anhänger verstaut war, bekamen wir ein Unwetter.
Gott sei Dank waren zu diesem Zeitpunkt alle Kinder und Betreuer bereits auf dem Heinweg. Die Einsatzabteilung bekam einen Einsatz nach dem anderen im Ort und konnte daher nicht beim weiteren Abbau unterstützen. Hier noch einmal ein großes Dankeschön an alle die unermüdlich geholfen haben.

Am Sonntag morgen räumten wir in aller Ruhe das Feuerwehrhaus auf, wir waren dabei sehr froh das alle Zelte trocken waren, dass keine Personen verletzt wurden und blickten auf ein erfolgreiches, spannendes und sicherlich besonderes Wochenende zurück.

Erlebniswochenende - Jugendburg Hessenstein

Vom 14.05. bis zum 16.05.2016 waren wir auf der Jugendburg Hessenstein in Vöhl Ederbringhausen.
Samstagmorgens um 9:00 Uhr trafen wir uns am Feuerwehrhaus. Ganz aufgeregt kamen seitens der Kinder Fragen, wie lange dauert die Fahrt, können wir endlich los oder was machen wir heute noch alles?
Mit dem Kinderfeuerwehrmobil, einem MTW und einem privaten PKW ging es dann pünktlich los.
18 Kinder und 4 Betreuer machten sich auf den Weg.

Shiva sagte: Schaut mal das ist wie auf einer Klassenfahrt. Wir fahren los und unsere Eltern winken hinterher.

Auf der Burg angekommen, gab es erst einmal Mittagessen. Danach wurden alle Räumlichkeiten bezogen und die Gegend kurz erkundet.
Wir hatten einen eigenen Flur mit 5 Schlafräumen und Duschen und WC. So konnte sich hier ausgetobt werden, ohne dass andere Besucher gestört wurden.

Um 15:00 Uhr begann dann bereits unser Programm. Leben wie die Räuberkinder. Andrea, so hieß unsere Pädagogin, wartete bereits im Innenhof der Burg auf uns. Ab in den Wald war die Devise. Bäume und Sträucher wurden erkundet, Kräuter gesammelt und Feuerholz für ein großes Lagerfeuer am Abend gesammelt. Im nahen Steinbruch erklärte uns Andrea einiges über das damalige Leben der Räuberkinder und das Feuer eines der wichtigsten Dinge zum Überleben war. In kleinen Gruppen durften alle Ihr eigenes kleines Lagerfeuer anstecken. Auf dem großen Lagerfeuer backten wir Fladenbrot welches mit den von uns gesammelten Kräutern gewürzt wurde.

Natürlich kam die Zeit zum Spielen und Toben nicht zu kurz. Schmutzig aber glücklich ging der erste Tag zu Ende.



Der zweite Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück. Danach ging es wieder in den Wald. Heute stand auf dem Plan das wir Hütten bauen sollten, dass jagen mit Pfeil und Bogen kennen lernen und eine kreative Rollbahn für eine Stahlkugel von mindestens 10 Meter Länge bauen.

Bis zum Mittag beschäftigten wir uns mit dem Hüttenbau. Sie wurde tatsächlich so groß das wir alle Hinein passten. Nach dem Mittag suchten wir einen Haselnussbaum. Bauten uns aus den Ästen einen Bogen und versuchten mit Pfeilen, die Andrea mitgebracht hatte, unser "Essen" zu schießen. Leider nur auf Styropor Wildschweine und Zielscheiben. Was auch mit mäßigem Erfolg letztendlich gelang.

Zu guter Letzt teilten wir uns in drei Gruppen auf. Jede Gruppe sollte nun versuchen eine Bahn in den Waldboden zu bauen worauf die Kugel rollen sollte. Gefordert waren mindestens eine Kurve und ein Hindernis. Hier waren alle sehr kreativ und voll dabei. Alle feuerten die Kugeln an als die Bahnen ausprobiert bzw. zum Schluss vorgestellt wurden. Ein großer Spaß für uns alle.

Glücklich, müde und erschöpft ging es am späten Abend das letzte Mal in der Jugendburg zu Bett.



Am Montagmorgen war dann alles auf Abreise gestimmt. Die Zimmer wurden aufgeräumt, alle Klamotten eingepackt und gemeinsam die Autos wieder beladen. Das erste Tagesziel hieß dann Edersee.
Direkt an der Staumauer fanden wir auch ein großes Klettergerüst welches ausgiebig auf seine Funktionalität getestet werden musste.
Und dann ging es noch rüber über die Staumauer. Für einige von uns ein tolles Erlebnis.

Das zweite Ziel des Tages hieß dann Mc Donalds. Wir fielen in Kassel an der Kohlenstraße mit 18 Kindern und 4 Betreuer dort ein. Hamburger, Nugetts, Pommes und Getränke gehen immer und wir ließen das Wochenende damit ausklingen. Natürlich lieferten wir die Kinder direkt zuhause ab. Man glaubt es kaum, Eltern und Kinder vielen sich nach diesen drei Tagen glücklich in die Arme und freuten sich auf das Wiedersehen.

Es vergangen keine zwei Stunden da kamen die ersten Whats App Meldungen. Mein Kind schläft tief und fest. Es ist glücklich aber erschöpft. Ihr habt das alle toll gemacht. Danke dafür.

Ein Erlebniswochenende der besonderen Art war schon wieder vorbei. Wir werden es sicher versuchen irgendwann zu wiederholen.

Münden putzt sich raus (rund um Volkmarshausen)

Am heutigen Tag "Münden putzt sich raus" haben unsere Kinder- und Jugendfeuerwehr gemeinsam einiges geleistet, aber dazu später mehr.

Kinderfeuerwehr:
Gegen 9:00 Uhr, bewaffnet mit abgespitzten langen Stöckern und Einmalhandschuhen, machte sich unsere Kinderfeuerwehr auf den Weg.
Los ging es am Parkplatz "Klus" über den Radweg "Mühlengraben" und entlang des weiterführenden Radwegs entlang der Bundesstraße 3 in Richtung Volkmarshausen zum Feuerwehrgerätehaus.

Auf dem Parkplatz der Klus ging es dann auch schon so richtig zur Sache, gefunden wurden dort ein paar Schuhe, eine Jogginghose und viele alte Flaschen aus Plastik und Glas. Auf unserem Streifzug fanden wir auch etwas außergewöhnlichen Müll wie zum Beispiel einige Radkappen und eine LKW-Radkastenverkleidung. Fraglich ist nur, wie kommt man auf die Idee solche Dinge auf so eine Art und Weise zu entsorgen!?


Jugendfeuerwehr:
Unsere Jugendlichen haben sich ebenfalls um 9:00 getroffen und mit Einmalhandschuhen, Gartenwerkzeug und Müllsäcken die Umgebung rund um Volkmarshausen gesäubert.

Angefangen rund um das Feuerwehrgerätehaus bis hoch zum alten Denkmal und anschließend auf und um den Friedhof herum wurde schon sehr viel Müll gefunden und eingesammelt. Anschließend ging es auf den angrenzenden Parkplatz des Sportgeländes "Roter Sand" im Industriegebiet.

Was man hier alles gefunden hat war teilweise unglaublich, von alten Planen bis zu alten Farbeimern und leeren Lebensmittelverpackungen war alles dabei.
Da zeigt sich leider wie so manche LKW Fahrer die dort Ihre Pausen machen Ihren Müll entsorgen.


Am Feuerwehrhaus angekommen haben sich die Kinder- und Jugendfeuerwehr mit Nudeln Bolognese gestärkt, ein verdientes Abschlussessen nach so toller geleisteter Arbeit darf eben nicht fehlen. Natürlich haben die Betreuer ebenfalls gute Arbeit geleistet und haben auch später einen Teller abbekommen.

Apropo später...
Das was Ihr unten im Bild seht, ist der Müll und Unrat der von Kinder- und Jugendfeuerwehr zusammengesammelte wurde.
Beachtlich!

Juhu, der Winter ist da!!!

Am Mittwoch den 20.01. schneite es tagsüber so sehr, dass wir uns kurzerhand entschlossen, mit unseren Kinder Schlitten zu fahren.
Wir haben ja unseren Schlittenberg direkt vor der Haustür. Also stellten wir eine Nachricht in die WhatsApp Gruppe und los ging es.

Da wir wussten das es zur Kinderfeuerwehrzeit dunkel werden würde, hatte Karsten die Idee, den Dienst gleich einmal mit einer Ausbildung für die anwesenden Aktiven zu koppeln. Hier war das Thema montieren von Schneeketten auf das TSF-W und Ausleuchten der Einsatzstelle.

Somit zogen wir gemeinsam die Schneeketten auf das Feuerwehrauto und ab ging es zum Bolzplatz um die Schlittenbahn zu erhellen.

Unsere Kinder waren dann auch nicht mehr zu bremsen. Mit Schmackes ging es den Berg am Denkmal herunter. Das eine oder andere mal verlief die Fahrstrecke nicht gerade nach unten sondern ging schon einmal nach rechts in die Büsche.

Finn und Benjamin hatten es immer auf einen Ginsterbusch abgesehen. Letztendlich schafften die beiden es , dass kein Schnee mehr auf dem Busch war. Sie fuhren mit Ihren Schlitten so oft hinein, dass der Schnee komplett herunter viel.

Aber es machte unheimlich Spaß. Nach einer guten Stunde warte im Feuerwehrhaus ein schöner warmer Kakao auf uns. Hanna und Chiara (Chiara ist zurzeit unser Küken) bereiteten alles zum aufwärmen vor.
Es war ein toller Abend für uns alle.

Rückblende ins Jahr vergangene Jahr

Man glaubt es kaum, wie haben uns an 42 Tagen getroffen um Spiel, Spaß und Spannung rund um die Feuerwehr zu erleben. Im Durchschnitt waren 12 Kinder bei jedem Dienst dabei. Zurzeit sind wir 17 Mitglieder. Hier haben Hanna und ich eine große Aufgabe. Aber glücklicherweise können wir auf einige Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr vertrauen, die uns immer wieder unterstützen. Besonderen Dank spreche ich Niklas Unger aus. Niklas ist immer da wen wir rufen. Und mittlerweile muss ich eingestehen, das Lara mich für einen Jüngeren sitzen gelassen hat. Das ist aber auch gut so.


So nun zu einigen besonderen Aktivitäten.

Am Mittwoch den 28.Januar stand Pizza backen auf dem Dienstplan. Nicht nur der Belag konnte frei gewählt werden, nein auch der Teig und die Soße wurden selber hergestellt. Entsprechend sah im Anschluss die Küche aus. Einige Eltern meinten danach: Gott sei Dank ist es hier im Feuerwehrhaus passiert und nicht bei uns zu Hause. Aber das Ergebnis und der Geschmack der Pizzen waren unschlagbar.

Am 18. März bekamen wir Besuch. Einige Kameraden vom Förderverein vorbeugender Brandschutz zeigten uns mit ihrem Rauchhaus, wie sich Brandrauch in der Wohnung ausbreitet und erklärten wie ein Rauchmelder funktioniert.

Die kommenden Dienstabende gestalteten wie etwas ruhiger. Bobbycar fahren, Tunnelwanderungen und Spielplatzbesuche standen an.

Ach ja, Tunnelwanderungen. Wir haben aus den Tunnelwanderungen der Vergangenheit gelernt. Dieses mal hatten wir Freya, unseren Feuerwehrhund mit dabei. Und Thorsten war bereits mit dem TSF W am Klusteich, um uns mit Getränken zu versorgen. Durch viele umgestürtzte Bäume war ein eine ganz schöne Kletterei über den alten Bahndamm und die Zeit lief davon. Daher brachte Thorsten unsere Kinder dann auch mit dem Feuerwehrauto von der Klus zum FGH.


Vom 15. bis 17. Mai stand die gemeinsame Schlauchboot- und Kanufahrt mit der Jugendfeuerwehr und den Aktiven auf dem Programm. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es regnete Bindfäden. Wir fuhren mit den Booten vom Kanuclub Hann. Münden bis nach Hemeln. Dort brachen wir die Fahrt ab und entschieden, im Feuerwehrhaus zu übernachten. Obwohl wir Tags zuvor in Weisse Hütte alle Zelte usw. aufgebaut hatten. Doch die Nacht drohte wieder sehr kalt zu werden und die Gesundheit der Kinder war wichtiger wie alles andere. Daher der Entschluss, lieber im warmen FGH zu schlafen.


Am 30.Mai stand die erste Abnahme der Drei Flüsse Flamme auf dem Dienstplan. Zum ersten mal in der Stadt Hann. Münden konnten unsere Kids das erste Leistungsabzeichen in der Feuerwehr absolvieren. Alle Kids kamen in den Klassen Bronce, Silber und Gold durch diese Prüfung. Weiterhin waren an diesem Tag auch Wettbewerbe. Die Kinderfeuerwehr Lippoldshausen war an diesem Tag ein perfekter Gastgeber.



Am 18.07. ging es nach Bilshausen zum Kreiskinderfeuerwehrtag. Tolle Spiele, tolles Wetter und tolle Kids ließen diesen Tag zu etwas besonderem werden. Besonderst hat unseren Kids ein Wasserwerfer gefallen. Todesmutig, mitten rein in den Strahl, war die Devise. Das Ergebnis war natürlich vollkommene Nässe bis auf die Unterhose. Glücklicherweise war Wechselkleidung im Vorfeld angesagt worden.

Auch hier belegten wir gute Plätze.


Am 22. Juli stand unser Halbjahresabschluss auf dem Programm. Es wurde ein Super Grillabend auf dem Spielplatz Kattenbühl. Mit über 50 Personen, Kindern, Eltern und unseren Helfern verbrachten wir den letzten Dienst vor den Sommerferien dort oben im Wald.


Nach den Sommerferien ging es zur Polizei nach Hann. Münden. Kalli Kallenbrunn erzählte uns in der Welfenstraße sehr viel über die Aufgaben der Polizei, zeigte uns die Wache und natürlich auch ein Polizeiauto. Besonderst still war es an diesem Abend, als uns Kalli die Zellen erklärte. Vielleicht war der Respekt da, einmal hier übernachten zu müssen. Es wollte aber keiner freiwillig für eine Nacht dort bleiben.


Am 14. Oktober machten Hanna und Ich uns eine Spaß daraus, mal wieder einen Spaziergang zu unternehmen. Erst ging es sehr schleppend voran. Also gaben wir nach einiger Zeit das Ziel bekannt. Mc Donalds stand an. Und nun ging die Post ab. Kein Muren, kein ich kann nicht mehr oder wann sind wir da, wurde gefragt oder gesagt. Es lief wie am Schnürchen. Satt und Glücklich konnten die Eltern Ihre Kinder an diesem Abend bei Mäces abholen.


Vom 6. bis 8. November fand das große Erlebniswochenende statt.

Laternenumzug mit dem Kindergarten, Besuch der Feuerwehr Hann. Münden mit Drehleiterfahren und die Nachtwanderung der Kinder- und Jugendfeuerwehr in Wiershausen standen an. Und damit sich die Eltern der Kinder keine Sorgen machen mussten, wann die Kinder zu Hause sind, kamen gleich noch zwei Übernachtungen im FGH dazu. Für einige unserer Kids war es die erste Nachtwanderung im Wald und überhaupt. Für den einen oder anderen schon eine besondere Herausforderung die wir aber gemeinsam meisterten. Auch das Ergebnis war super. Hanna belegte, unterstützt von Carina, den ersten Platz und ich, unterstützt von Alex, kamen auf Rang 9. Voll erfreut waren wir dann über die Platzierungen unserer Jugendfeuerwehr. Aber das können Sie euch nachher alles selber erzählen.


Am 09.12. hatten wir unseren ältesten Kameraden in der Ortsfeuerwehr zu Besuch im FGH. Kurt Behnke ist mitlerweile 91 Jahre alt. Er und seine Frau sind leidenschaftliche Puzzler. Die beiden hatten die Idee, jedem von unseren Kindern ein Puzzle zu schenken. Natürlich haben Hanna und ich dieses Geschenk sehr gerne angenommen. Um diesen Besuch abzurunden hatte Hanna Muffins gebacken und es gab warmen Kakao und Kaffee dazu. Kurt erzählte den Kinder ein bisschen aus seinem Leben in und mit der Feuerwehr. Alle hörten gespannt zu. Abschließend durfte sich jeder ein Puzzle aussuchen und mit nach Hause nehmen.


Für unseren letzten Dienst im Jahr 2015 planten wir einen Fackelumzug . Trotz Nieselregen ging es auf eine kleine Runde zum Dorfblick und zurück zum Feuerwehrhaus.

Zurück im FGH machte ich mit den Kindern, in kleinen Gruppen, noch etwas Brandschutzerziehung. Es ging um das anzünden von Streichhölzern und Kerzen in der Weihnachtszeit.


Hanna und Ich bedanken sich an dieser Stelle noch einmal für die netten Aufmerksamkeiten, die uns die Eltern an diesem Abend zukommen lassen haben.